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5 Dinge, die in keinem Kaninchenstall fehlen dürfen

Den Kaninchenstall richtig einrichten

Wer einen glücklichen, langohrigen Hoppler sein Familienmitglied nennt und bald oder bereits im Besitz eines Kaninchenstalles ist, der stellt sich in der Regel sehr schnell die Frage: Welches Kaninchenstall-Zubehör brauche ich noch? Wie muss ich meinen Kaninchenstall einrichten, damit sich die Tiere dort auch pudelwohl fühlen?

Dieser Artikel konzentriert sich auf die Frage, welche Gegenstände ein Kaninchenstall unbedingt enthalten sollte, welchen Inhalt man also zügig nach dem Kauf oder beim Kauf besorgen muss. Angefangen von der Grundversorgung, der Nahrung, wird auch auf wichtige Bedürfnisse der Tiere eingegangen – damit es ihnen einfach gut geht. In unserer Checkliste haben wir uns auf die 5 wichtigsten Gegenstände fokussiert.
 

Welche 5 Gegenstände du
beim Kaninchenstall einrichten benötigst

Hier unsere Checkliste zum Abarbeiten. So kannst du deinen Kaninchenstall richtig einrichten.

  • Wassertränke

    Wie alle Tiere benötigen Kaninchen regelmäßig Wasser. Ohne Wasser leidet schnell der Kreislauf, weitere Probleme können sich schnell einstellen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, seine Kaninchen mit Wasser zu versorgen.

    1) Eine verbreitete Variante ist dein Wasserspender, den man von außen an ein Kaninchengitter anhängen kann. Typische andere Bezeichnungen im Zoogeschäft oder Onlineshop sind auch Nippeltränken, Kugeltränken oder je nach Material auch Glastränke. Solche Wasserspender sind einfach in der Anwendung, haben jedoch auch Nachteile. Zum einen ist eine regelmäßige Reinigung des Trinkrohres nötig, sonst bilden sich schnell unhygienische Keime. Weiterer Nachteil: Gerade bei Ställen ist man auf ein passendes Gitter angewiesen, sonst kann man die Spender nicht stabil einhängen.

    2) Die zweite Möglichkeit ist, das Wasser einfach wie Futter ebenfalls in einer Schale „zu servieren“.
     

  • Futternapf

    Futternäpfe dienen dem Zweck, das Futter im Stall in einem Napf zu servieren. Hier kann man nicht viel falsch machen, einige Kniffe helfen aber trotzdem weiter. Erstens sollte ein Futtergefäß möglichst aus schwerem Material sein (Stein, Keramik, kein Plastik), damit der Napf nicht umgeworfen werden kann. Das kann man außerdem unterstützen, wenn ein etwas größerer Durchmesser gewählt wird. Zweitens: Wer vermeiden möchte, dass die Kaninchen durch Herumhoppeln schnell den Napf mit Streu füllen, stellt den Futternapf auf das Dach eines Häuschens oder auf eine kleine Anhöhe, etwa einen Stein.
     

  • Heuraufe

    Heu ist eine der Leibspeisen von Kaninchen und kommt immer gut an. Manche Besitzer geben das Heu einfach dem Stall lose bei. Das ist jedoch keine gute Idee, da die lieben Kaninchen das Heu schnell im ganzen Stall und darüber hinaus verteilen. Gebe ruhig auch etwas Heu in den Stall hinein, verteile es aber gleich als Lage auf das Einstreu. Heuraufen sind eine simple Methode, das Heu platzsparend zu servieren. Besonders praktisch sind Heuraufen, die von außen an den Stall angehängt werden. So kann der Besitzer jederzeit mit wenigen Handgriffen nachfüllen, die Tiere ziehen die Halme dann durch die Gitter nach innen.
     

  • Einstreu

    Einstreu bildet den Boden des Stalles und erfüllt mehrere Funktionen. Zum einen bietet eine Einstreu-Lage einen lockeren und warmen Boden, zum anderen saugt Einstreu den Urin der Kaninchen auf. Ausscheidungen kullern darüber hinaus durch Hoppeln ins Einstreu und bleiben nur in geringem Maß an der Oberfläche liegen. Es gibt zahlreiche Einstreu-Mischungen im Fachgeschäft und Online-Handel. Grundsätzlich muss hier jeder selbst beobachten, was bei den Kaninchen am besten ankommt. Zu beachten ist jedoch, dass es sich um unbehandelte Streu handelt. Auch allgemeines Kleintierstreu ist gut geeignet. Wichtig: In einem separaten Artikel haben wir uns ausführlich dem Thema Einstreu gewidmet. Mehr Informationen hierzu findest du unter diesem Link
     

  • Häuschen

    Auch wenn deine Kaninchen bereits einen tollen und großen Stall haben – ein inneres Häusschen ist absolute Pflicht. Wie bereits beim Vergleich von Hasen und Kaninchen deutlich wurde, flüchten Wildkaninchen bei Gefahr oder Furcht schnellstmöglich in ihren dunklen und sicheren Bau. Dieser Instinkt sollte auch im Stall berücksichtigt werden, das Innenhäusschen bietet den Kaninchen daher das nötige Rückzugsgebiet. Zu beachten ist hierbei, dass das Häusschen groß genug ist, um auch mehrere Stallgefährten aufzunehmen. Ideal sind außerdem zwei Eingänge, sodass ein Kaninchen sich nicht in die Enge getrieben fühlt. Ebenfalls beliebt bei den kleinen Lieblingen: Ein flaches Dach, denn die Kaninchen verbringen gerne Zeit auf „Balkonien“ (auf dem Dach des Häusschens).
     

Wenn du diese Checkliste beachtest, bist du bereits gut ausgerüstet und kannst deinen Kaninchen stolz ihr neues Heim zeigen. Gerne kannst du die Liste auch ausdrucken und zum Tierhändler mitnehmen – oder aber du bestellst dir dein Kaninchenstall-Zubehör Online, dort hast du auf bequeme Weise eine große Auswahl.

5 Dinge, die in keinem Kaninchenstall fehlen dürfen
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Bitte beachte, dass das obige Zubehör ganz grundsätzlich zum Stall gehören sollte. Es spielt also keine Rolle ob es sich um einen Kaninchenstall für außen oder einen Kaninchenstall für Innen handelt – stets sollte also eine geeignete Tränke, eine Heuraufe mit genügend Heu, passende Streu, ein Rückzugsort (Häuschen) sowie ein genickschonender Futternapf vorhanden sein.


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